OSTERN                         Wir haben am Dienstag den 7. April wieder geöffnet

Wir bleiben bei John Lennon

 

Stell dir vor, es gäbe kein Himmelreich,
Es ist ganz einfach, wenn du es versuchst.
Keine Hölle unter uns,
über uns nur der Himmel.

Stell dir vor, alle Menschen
leben nur für das "Heute".

Stell dir vor, es gäbe keine Länder,
es ist nicht schwer, das zu tun.
Nichts, wofür es sich lohnt zu töten oder zu sterben
und auch keine Religion.

Stell dir vor, alle Menschen,
leben ihr Leben in Frieden.

 

Du wirst vielleicht sagen, ich sei ein Träumer,
aber ich bin nicht der Einzige.
Ich hoffe, eines Tages wirst auch du einer von uns sein,
und die ganze Welt wird eins sein.

 

 

Foto by Welling.ch

Ring in Weissgold mit Brillanten und Tansanit

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Oeffnungszeiten:

Mo. - Fr.                    9 - 11.30  u.  13.15 - 18  Uhr                                                                    

Sa.                                                            9 - 16 Uhr

Mittwoch ganzer Tag geschlossen oder nach Absprache

 

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Eine kleine Perlenkunde

Zusammenfassung von Max Iten

Teil 1

 

Dass Perlen durch ein Sandkorn entstehen, das in die Muschel eindringt ist heute klar wiederlegt.

 

Henry A. Hänni, ehemaliger Professor für Gemmologie an der Universität Basel, geht davon aus, dass für die Perlenbildung Epithelzellen der Muschel verantwortlich sind, die durch Einbohrung von Parasiten oder durch andere Verletzungen in das tiefere Mantelgewebe der Muschel verschleppt werden, wo sie eine Zyste bilden. Calziumcarbonat, das Baumaterial der Schale, wird dort abgeschieden und lagert sich Schicht um Schicht ab, wodurch schließlich eine Perle entsteht.

 

Fast alle Perlen, die heutzutage für die Schmuckherstellung verwendet werden, sind gezüchtet.

 

Der Japaner Kokichi Mikimoto gilt als Vater und Erfinder der heutigen Zuchtperlen.

 

Er erhielt 1914 ein Patent für ein noch heute angewendetes Verfahren. Es dauerte aber noch Jahre bis seine Mikimoto Perlen in Europa und Amerika als echt anerkannt wurden. Noch 1925 wurden seine Perlen von der Londoner Handelskammer als Fälschungen deklariert. Mikimoto hatte eine beachtliche Anzahl von Prozessen hinter sich, ehe er seine Perlen als Kulturperlen bezeichnen durfte, und diese als identisch galten mit natürlich entstandenen Perlen.

 

Im 20. Jahrhundert stiegen die Preise für Perlen ins Astronomische. (Wir sprechen hier noch von natürlichen Perlen). Eine Dame der Hamburger Gesellschaft war zu dieser Zeit stolze Besitzerin eines Perlcolliers mit einem Wert von 300`000.- DM, was einem heutigen Wert von mindestens 200`000.- Euro entspricht.

 

Pierre Cartier bezahlte 1916 das 6-Stöckige Haus an der Fifth Avenue in New York mit einem Perlencollier. Das Haus gehörte dem Bankier Morton F.Plant. Cartier wusste, dass Mrs. Plant ein Auge auf diese Kette geworfen hatte und als Er Mr. Plant dieses Geschäft vorschlug, willigte Jener sofort ein. Die Kette wurde mit einer Million Dollar bewertet.

 

Die Weltwirtschaftskriese von 1929 brachte den Preis für Naturperlen über Nacht zum fallen.

 

Danach war der Siegeszug der Zuchtperlen nicht mehr aufzuhalten.

 

 

 

Eine kleine Perlenkunde

Teil 2

schwarze Perlen

 

1972 werden in Polynesien die ersten 71 schwarzen Zuchtperlen geerntet. 1973 werden die ersten schwarzen Perlen dem New Yorker Juwelier Harry Wynston angeboten und stossen auf Ablehnung. 1976 werden schon 8000 Perlen von sehr guter Qualität geerntet mit einer Grösse von 9 – 14 mm.

 

1978 kauft Wynston 18 Tahitiketten. Im selben Jahr wird in New York eine Tahitiperlenkette für 500`000 US Dollars verkauft. 1985 wird ein 3 Reihiges Collier mit 119 Perlen zw.12 und 15mm bei Christie`s für 880`000 US Dollars versteigert. 1990 ersteigert Harry Winston bei Sotheby`s eine Tahitipelenkette mit 27 Perlen von 13,5 bis 17,9mm die dieser für 1.5 Mio. US Dollars nach Japan veräussert. Ende 1989 beginnen die Preise zu fallen. 1990 beginnt die Regierung von Französisch Polynesien freizügig Lizenzen für Perlfarmen zu vergeben, deren Dauer sich auf 30 Jahre erstreckt. (Das Ziel ist einer breiten Schicht der Bevölkerung eine neue stabile Einkommensquelle zu verschaffen) Leider ist der Traum der meisten, möglichst schnell Millionär zu werden und viele glauben, dass dafür nicht viel mehr nötig ist als einen Kern in eine Muschel zu setzen und anderthalb Jahre zu warten. Resultat ist eine Überproduktion, etwa die Hälfte der Perlen ist von so schlechter Qualität, dass Sie unverkäuflich sind. Die Preise gehen um bis zu 40% zurück. Die Farmer verschulden sich und müssen weit unter Preis verkaufen. Wirklich gute Qualität ist Mangelware und erzielen nach wie vor gute Preise. Die Lizenzen werden reduziert und die Bemühungen konzentrieren sich auf eine bessere Ausbildung der Farmer. Dieselbe Geschichte spielt sich einige Jahre später auch in China ab, hier mit Süsswasserperlen. Überproduktion und schlechte Qualität von 80-90% führen zu Dumpingpreisen. Verkauft wird über Teleshopping. Leider leidet auch die Umwelt an diesen Überproduktionen, die eigentlich nicht wirklich jemand braucht. Für schöne Perlen von guter Qualität braucht es eine immenses Wissen, intakte Natur und Menschen die Freude haben an Ihrer Arbeit. Diese Perlen erzielen nach wie vor gute Preise...

 

 

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